TastBox – Sinnespiel

Wissensvertiefung in der Grundschule



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Spielbeschreibung ausführlich für 28 Kinder

Spielvorbereitung

Für 28 Kinder werden 16 TastBoxen in einem geeigneten Raum auf den Schulbänken oder auf dem Boden aufgestellt. Der Spielleiter*in bestückt die TastBoxen mit den Fühlgegenständen bzw. Tastplatten und verschließt diese. Das Ganze geschieht, ohne dass die mitspielenden Kinder das beobachten können. Auf dem Deckel der Box wird eine Nummer entsprechend der Anzahl der zum Spiel verwendeten Boxen angebracht. Auf einem separatem Blatt notiert der Spielleiter*in zu den Gegenständen die jeweilige Nummer der Box für die Auswertung / Vergleich der Ergebnisse am Ende des Spiels.

Spielerläuterung

Die Kinder versammeln sich dann um den Spielleiter*in, der eine Spieleinführung gibt und den Ablauf erläutert. Je nachdem wie viele Kinder mitspielen, obliegt es dem Spielleiter*in Gruppen von 1 - 3 Kindern zu bilden. Diese erhalten als Gruppe ein Spielarbeitsblatt und eine Schreibunterlage. Dann verteilen sich die Gruppen an die TastBoxen und warten auf das Startzeichen.

Spielbeginn

Die Mitspieler*innen der Gruppen spielen zusammen, immer ein Kind je Gruppe beginnt mit dem Tasten und danach folgen die jeweilgen Mitspieler*innen der Gruppe. Beim Fühlen sollen die Kinder darauf achten, die Beschaffenheit des Objektes so genau wie möglich mit der Hand zu erkennen und dafür 1 - 3 passende Adjektive in Gedanken zu finden, z. B. spitz, kalt, stachlig, weich, hart usw. Die Nummer der SpielBox, die Adjektive und der Name des Gegenstandes werden in das Spielarbeitsblatt eingetragen oder gemalt. Hier können entsprechend des Alters der Kinder Anpassungen vorgenommen werden. Dauer je Box ca. 2 - 4 min.

Der Wechsel an die nächste TastBox erfolgt auf ein Zeichen des Spielleiters. Während des gesamten Spieles wird nicht laut gesprochen, sondern bei Bedarf nur innerhalb der Gruppe geflüstert, damit eine ruhige Arbeitsatmosphäre entsteht, und nicht der Name des gesuchten Gegenstandes bereits von nebenan zu hören ist. Das Spiel ist zu Ende, wenn alle Gruppen an jeder TastBox waren.

Spielauswertung

Nun erfolgt die Auflösung und jede Gruppe nimmt eine TastBox mit an einen vorher abgesprochenen Platz (z. B. Raummitte), wo sich alle herum hinsetzen oder versammeln. Danach werden vom Spielleiter*in die TastBoxen nacheinander geöffnet und es folgt die Auflösung unter Einbeziehung der von den Kindern gefundenen Adjektive und der ertasteten Gegenstände. Die Gruppe, die die meisten aussagekräftigen Wörter und richtigen Namen der Gegenstände gefunden hat, gewinnt das Spiel.

weitergehende Vertiefung

Zur Vertiefung des Wissensstoffes kann der Spielleiter*in verschiedene Dinge von den Kindern abfragen, z. B. Welches Objekt war am einfachsten und am schwersten zu erkennen? Gibt es dafür Gründe? Welcher Gegenstand fühlte sich besonders angenehm oder unangenehm an? Über Wahrnehmungsunterschiede an sich sowie zwischen linker und rechter Hand kann mit den Kindern diskutiert werden. Auch kann im weiteren über andere eigene Erfahrungen der Kinder gesprochen oder in Form von kurzen Geschichten darauf eingegangen werden. Das gesamte Spiel dauert ca. 1,5 h, bei weiteren ausführlichen Gesprächen auch noch etwas länger.

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